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Aus den Tagebüchern eines Chirurgen



Dieses Buch ist als Manuskript für ein Seminar mit dem Titel
"Wie gehen Chirurgen und Patienten mit schweren Schicksalen und Kompliaktionen um?"

Es ist kein Lehrbuch im üblichen Sinn, sondern ein fallbezogenes, patientenorientiertes, daher auch praxisnahes Manuskript, das ein Seminar einleitete.

Ich bitte Leser:innen ausdrücklich, diesen Hinweis zu beachten.

Zusätzlich wird das Dilemma durch eine Vielzahl von Fragen beleuchtet
z.B.:
Wie geht ein Operateur in der Planung eines riskanten Eingriffs vor, was sagt er seinen Patienten im Aufklärungsgespräch? Wie vermeidet er im Aufklärungsgespräch die Entstehung von Unsicherheiten und übertriebenen
Ängsten? Wie und warum entstehen beim Chirurgen Ängste vor einem Eingriff, auch wenn er die Anatomie und Topographie beherrscht? Wovor hat er Angst? Wie kann er mit seiner Angst umgehen? ...

"Facta infecta fieri nequent"="Geschehen kann man nicht ungeschehen machen", und "Felix, qui potuti rerum cognoscere causas" = "Glücklich, wer die Ursachen zu erkennen vermag".
Dieses Buch beschäftigt sich mit Gewalt. Mein Vater erwähnte in unserem Gespräch 8 von 15 Kapiteln: "Die Gewalt der Leidenschaft und Gefühle", "Die Gewalt eines Tumors",
"Die Gewalt der anatomischen Architektur", "Die Gewalt einer Konstellation", "Die Gewalt eines Wortes", "Die Gewalt des Todes", "Die Gewalt der Hormone und der chemischen Substanzen",
"Die Gewalt der Angst".
"Wer sich von diesen Gewalten bedrängt fühlt, muss gute Nerven haben, sie zu akzeptieren", sagte mein Vater.


Dilemma


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